URSINA FRIED & PARTNER

Rituale für die Zeit der Rauhnächte oder die Rauhnächte, wenn die Seele spazieren geht!

20.12.2020

Einen wunderschönen 4. Advent ihr Lieben,

Es gibt eine Vielzahl überlieferter Rituale. Ich persönlich gebe dir folgenden Rat: Finde dein persönliches Ritual. Lebe es,  liebe es und lass dich überraschen.#Rauhnächte #blogursinafried

Die Rauhnächte stehen für eine Schwellenzeit (Ende Dezember und Anfangs Januar). Es sind 12 Nächte, die am 6.1. enden. 

Es wäre eine super Zeit für eine Online Diät. Es wäre eine ideale Zeit, seinem inneren Dialog zu lauschen und draussen der Natur zu begegnen. Eine Zeit der Rückbesinnung auf das Selbst.

Wenn du bereit bist, einzutauchen in die Magie der zwölf heiligen Nächte, wenn du dich einlassen möchtest auf dieses kleine Abenteuer, dann solltest du dich darauf vorbereiten. Dazu gehört auch, es vielleicht so zu machen wie unsere Vorfahren: Alle wichtigen Arbeiten mussten bis zur Wintersonnenwende bzw. bis spätestens 25. Dezember erledigt sein.

Alle angefangenen Arbeiten sollten abgeschlossen, alle Unklarheiten bereinigt, alle Rechnungen bezahlt, alles Geliehene zurückgegeben, alle Wäsche sollte gewaschen und genügend Vorräte sollten im Haus sein.

So wurde der Kopf frei, man konnte sich zurückziehen und sich besinnen, Einsichten erlangen oder sich bestimmter Ziele für die Zukunft bewusst werden. Die Rauhnächte sind eine Zeit, nicht nur äußerlich Dinge abzuschließen und zu Ende zu bringen, sondern sich auch innerlich von Altem zu lösen, um neuen Visionen, Ideen und Plänen Raum zu geben. Die Rauhnächte bieten uns Gelegenheit, die Schönheit der Langsamkeit wiederzuentdecken und die leise Stimme der Seele wieder wahrzunehmen.

Rückschau halten – Bilanz ziehen – das Alte verabschieden #Rauhnacht #blogursinafried

Die Rauhnächt sind eine wunderbare Zeit um das zu Eende gehende abzuschliessen.

Dies gilt auch für die häuslichen Pflichten: Wäschewaschen, der Haus reinigen, die Vorräte auffüllen, die Schulden bezahlen, geliehenes zurückgeben und Versprechen einlösen. Einfach, um es noch einmal gesagt zu haben. :-)

Man erzählt sich, dass alte Streiterein beigelegt wurden, um sie abschliessen und zurücklassen zu können. Die Lessons Learned, wie es heute heisst, daraus ziehen und mit neuen Erkenntnissen ins neue Jahr starten.

Das gilt natürlich nicht nur bei Streitigkeiten, nein, es geht darum, die Ereignisse nochmals zu überdenken, was die Widrigkeiten des Lebens mit uns gemacht haben, was wir daraus lernen durften und wie wir in Zukunft anders agieren und reagieren dürfen.

Unsere Vorfahrten glaubten fest an die göttliche Schöpfung und an ihren Plan. Sie glaubten, das nichts zufällig geschah und wir irgendwann auf unserem Lebensweg gelernt haben, diese Umstände zu akzeptieren und oder gar positiv zu nutzen. Sie glaubten auch, dass sie, wo nötig, Vergebung üben sollten. Sie wussten, das alles Gewesene, das Gute, das weniger Gute und gar das Schlechte, das Schmerzhafte, wie auch das Freudvolle und Glück bringende gleichermassen zum Leben gehören und wir es umarmen sollten.

Wo stehst du gerade? Wo musst du noch Frieden schliessen. Was hast du aus der Summe aller Erfahrungen in diesem Jahr erschaffen? Was hat dich geprägt? Wie hast du deine eigenen Einsichten und Glaubenssätze verändert und neu gestaltet? ... oder einfach: Was sind deine Erkenntnisse?

... du weisst ja: Nichts muss so bleiben wie es ist. Alles ist im Wandel und somit wandelbar. Die bist der Mensch, der seine Zukunft mitgestaltet, egal, ob du mutig, übermütig oder ängstlich bist. Mit allem was du tust, gestaltest du dein Leben... Also wie soll es werden?

Hier kommt das Orakeln ins Spiel: Es kann Spass machen nach einem Hinweis zu suchen, wie es werden könnte, das neue Jahr.

Vielleicht hörst du Etwas im Radio, das dir den passenden Hinweis gibst. Dir sticht ein Buchtitel ins Auge. Ein Freund erzählt dir was... Sei achtsam... wer weiss denn so genau, ob da nicht eine frohe Botschaft dabei ist.

Die, die mich kennen wissen: Sie liebt Karten... ja, auch Postkarten. Doch ich meine Symbolkarten, Tarot, Orakelkarten... usw. ... Ah, du hast das noch nicht gewusst... Jetzt ist es raus :-).

Warum nicht mal was Neues wagen und ausprobieren.

Bevor du natürlich die eine Karte ziehst, solltest du wissen, wonach du Ausschau hälst. Was genau möchtest du wissen? Keine Ja/Nein Antwort, das kannst du pendeln... du könntest fragen: Wie geht es weiter? Was brauche ich noch, dass es gelingt? Wer könnte m#Orakel #blogursinafriedir weiterhelfen? Wie sind die Energien? ...

Wenn du eine Karte ziehen möchtest (also Jasskarten gehen auch), dann frage dich, worüber du orakeln möchtest. Wofür brauchst du ein paar Infos, einen Tipp und oder einen Wink. Was genau soll die Aussage der Karte für eine Resonanz auslösen?

Nun, jetzt mische die Karten, und ziehe eine oder 2. Dann setze das, was du sieht, in Bezug zur Frage. Was zeigt mir die Karte, in Bezug auf mich, das Thema, mein Leben, in diesem Augenblick? Schreibe es auf. Nimm dir Zeit, mach dir Notizen. Das ist ganz wichtig. Weil du irgendwann vergisst, was und dass du ge-orakelt hast. Schreibe die Frage, dein Anliegen auf und dann schreibe die Antwort darunter, datiere es und schau es ab und zu wieder an. Spüre nach.

Das mache ich jedes Jahr. In den Rauhnächten, während den Rauhnächten. Ich mache ein I Ging. Nehme auch die Qualität der Zeit und des Ortes dazu und schreibe die Erkenntnisse nieder. Ich liebe es und bin immer wieder erstaunt, wie präzise das Universum für mich arbeitet :-).

Das ist bei mir schon ein Ritual geworden. Ich will gar nicht mehr ohne mein I Ging sein.#rauhnacht #orakel #blogursinafried

Ein Kerzen-Räucher-Ritual

Was brauchst du dazu?

  • Einen ruhigen Ort
  • 2 Kerzen
  • 1 oder mehrere Stifte/Papier
  • 1 Räucherschale
  • 1 Räucherkohle
  • 1 Feder oder ein Fächer
  • Räucherwerk (Engelwurz, Salbei, Fichtenharz, Beifuss... oder was du gerade zur Hand hast).
  • Streichhölzer oder Feuerzeug

Mit diesem Ritual schliesse ich das Jahr ab und gleichzeitig begrüsse ich das neue Jahr, das Unbekannte, das Fremde usw.. Dieses Ritual kannst du immer bei einem Abschluss und Neuanfang machen. Weil es immer wieder solche Momente im Leben gibt.

Ein Ritual hat einen Anfang und ein Ende (also nicht endlos). Das Ritual soll beseelt sein und nicht nur standardisiert... also immer genau gleich... nein, je nach Lebensumständen, Abschied bzw. Begrüssungen kann es variieren und das macht es lebendig und kraftvoll. Sei mutig, wandle ab, so dass es zu dir passt.#kerzenräucherritual #blogursinafried

Schaffe dir einen Platz, so dass du das Ritual konzentriert und achtsam durchführen kannst. Vielleicht brauchst du meditative Musik oder einen meditativen State of Mind“, wie es auf Neudeutsch heisst. 

Nimm dir Zeit für die Vorbereitung. Das Aufschreiben, das nochmals Revue passieren lassen, die Gedanken und Emotionen ebenfalls auf das Papier bringen. Lass dich auf dein Thema ein.

Es ist wichtig, das Vergangene zu würdigen, das Schwierige, Schmerzhafte, vielleicht auch Unbegreifliche, gleichermaßen wie das Schöne, Freudvolle und Erfüllende. Das befreit dich von „Altlasten“.

Nun, hast du dir den Raum geschaffen, die Zeit genommen und alles notiert?  Lass dir die Zeit, die du brauchst. Zünde zu deiner Linken eine Kerze an (die Farbe und Form der Kerze ist egal).

Nun mach das Gleiche mit den Zukunftswünschen. Was möchtest du einladen? Was soll anders laufen. Was für Men#spaceclearing #blogursinafried #hausraeucherungenschen lädtst du in dein Leben ein? Was brauchst du, willst du persönlich im neuen Jahr erleben? Schreibe es auf und vielleicht zeichnest du  ein Symbol, das deine Wünsche am besten wiedergibt. Nun, platziere das Zukünftige auf deiner rechten Seite und zünde auch hier eine Kerze an.

Setze oder stelle dich nun mit deinem Räuchergefäss genau zwischen die Vergangenheit und die Zukunft. Räuchere dich ab, indem du den Rauch mit einer Feder oder Fächer um deinen Körper fächerst.

Räuchere nun die Objekte (Kerze, das Geschriebene, deine Kraftobjekte) ab. Denke dabei an das Gute und auch an das weniger Gute des letzten Jahres. Formuliere auch deine Gefühle und Emotionen. Drücke aus, was du hinter dir lässt. Verabschiede das Alte und blase die Kerze zu deiner Linken aus. Du stehst jetzt auf der Schwelle. Mach dir das bewusst. Das Alte ist vorbei. Das Neue noch nicht da.. Es liegt noch im Verborgenen.

Die Rauhnächte, eine schöpferische Stille villeicht? Eine Stille, in der das Leben darauf wartet geboren zu werden.

Räuchere dich nochmals ab und wende dich der Zukunft entgegen. Lass die Vorfreude in dir wachsen. Freue dich über die spannenden aufregenden Momente der Zukunft. Momente, die dich reicher an Erfahrungen und Begegnungen machen. Heisse die Zukunft willkommen und blase die Kerze zu deiner Rechten aus.

Schliesse das Ritual ab und lege deine Wünsche zur Seite, so dass sie sich entfalten können. Manche Menschen verbrennen sie, oder das entsprechende Symbol, das für die Schöpferkraft steht. Mache es so, wie es dir gefällt.

Es gibt eine Vielzahl von Ritualen, die dich einstimmen auf das kommende Jahr. Warum nicht ein I GING Orakel machen. Vielleicht Runen werfen, Zinnfiguren? Nimm es nicht zu ERNST, bleibe entspannt und freudvoll. Es soll Spass machen. Spass, das neue ins Leben zu rufen. 

Nun kann es nur noch GUT werden.

Schöne Rauhnächte und einen wunderbaren Start ins neue Jahr..

Herzlich

Ursina